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Finanzen und Versicherung

Ratgeber und Tipps: So gehen Sie richtig mit Geld um

Im Umgang mit dem hart verdienten Geld machen viele noch immer Fehler. Die Folgen können eine leere Geldbörse und fehlendes Bargeld am Monatsende sein. Wer sinnvoll haushaltet, hat die Möglichkeit den Überblick zu behalten und ist somit in der Lage z. B. eine drohende Privatinsolvenz zu vermeiden. Gerade jüngere Menschen leiden in der schnellen Zeit des Internets unter Geldmangel, der mit ein wenig Geschick vermieden werden kann. Mit unseren Tipps haben Sie das eigene Geld im Griff und können positiv in die Zukunft blicken.

Die Situation: Überschuldung in Deutschland
Ein Überblick

In der folgenden grafischen Darstellung ist zu erkennen, dass sich die Anzahl der verschuldeten Privatpersonen in den letzten Jahren nicht allzu sehr verändert hat. Die Zahl der überschuldeten Deutschen lag immer bei etwa 7 Millionen. Weiter unten in der Infografik finden Sie die häufigsten Ursachen für die Verschuldung von Privathaushalten. Hier spielen z. B. die Arbeitslosigkeit oder ein Unfall eine sehr wichtige Rolle und können ein Grund sein, warum das Geld im Geldbeutel für die Deckung der Kosten nicht mehr reicht.

Die Finanzen im Griff - 10 Tipps für den richtigen Umgang mit Geld

TIPP 1: Geld „auf die hohe Kante legen“
Damit ist gemeint, dass man in guten Zeiten möglichst rechtzeitig und regelmäßig einen bestimmten Betrag, den man verkraften kann, für schlechte Zeiten zurücklegt. Auf diese Weise können Sie auf diese Ersparnisse zurückgreifen, wenn es einmal nicht so gut laufen sollte.

TIPP 2: „Früh übt sich…“
Bringen Sie Ihren Kindern möglichst früh den richtigen Umgang mit Geld bei! So lernen die Kleinen schon früh im Leben, was es heißt zu sparen oder sich das gerade erhaltene Geld einzuteilen. Sie sollten ein Vorbild für Ihre Kinder sein, wenn es darum geht, den korrekten Umgang mit Geld vorzuleben. Alle pflichtbewussten Eltern sollten Ihren Kindern den Umgang mit Geld beibringen.

TIPP 3: Führen Sie ein Haushaltsbuch!
Auch wenn es vielen schwerfällt… Das Führen eines speziellen Haushaltsbuches zahlt sich aus. Auf diese Weise haben Sie die Chance die eigenen Finanzen mithilfe einer effektiven Methode in den Griff zu bekommen. Dabei müssen zwar zunächst mühevoll alle Belege oder Notizen über getätigte Einkäufe gesammelt werden. So behalten Sie den Überblick und wissen genau, für welche Sachen Sie Geld ausgeben. Dann übertragen und summieren Sie am besten jeden Abend auf jeden Fall aber einmal in der Woche alle Beträge. Das Ziel ist eine möglichst detaillierte Darstellung der Positionen, für die Geld verwendet wurde. So erkennen Sie, wie viel Geld für unnötige Kleinigkeiten ausgegeben wird.

TIPP 4: Intelligentes Investieren von Rücklagen
Rücklagen brauchen nicht im Sparstrumpf landen. Sie sollten auf speziellen Konten platziert werden. So bieten z. B. Tagesgeldkonten gute Konditionen, um mit dem überflüssigen Geld einen Gewinn für zusätzliche Finanzierungen zu erzielen.

TIPP 5: Bezahlen Sie am besten bar
Um den richtigen Umgang mit Geld zu schulen und in Zukunft weniger Fehler zu machen, lassen Sie das „Plastikgeld“ lieber stecken. Die meisten benötigen, um den optimalen Umgang mit Geld zu erlernen, einen visuellen Eindruck von den jeweiligen Beträgen, die ausgegeben werden. Wenn Sie ständig eine Kreditkarte verwenden, ist dies zwar einfach, aber es geht leicht der Überblick über die Ausgaben verloren. In vielen Fällen führt die Abrechnung über die Kreditkarte am Ende des Monats oft zu bösen Überraschungen.

TIPP 6 – 10: Weitere Tipps für den richtigen Umgang mit Geld

 

TIPP 6:Einkaufszettel anfertigen und nicht hungrig einkaufen gehen
  • beim Shoppen landen oftmals Dinge im Einkaufswagen, die gar nicht vorgesehen waren und eigentlich gar nicht nötig sind
  • am besten notieren Sie alle Dinge, die zu Hause wirklich benötigt werden auf einem kleinen Zettel
  • vor dem Einkaufsbummel im Supermarkt sollten Sie etwas essen frische Waren sind oft gesünder und schonen den Geldbeutel
TIPP 7: Vergünstigungen sinnvoll nutzen
  • Achten Sie auf vermeintlich günstige Angebote! – Sind sie wirklich notwendig?
  • oft verleiten z. B. zeitlich befristete Sonderangebote zu einem unnötigen Spontankauf
  • trotz des Sonderangebots sollte ein Preisvergleich durchgeführt werden
TIPP 8: Das eigene Handy unter Kontrolle halten
  • vor allem jüngere Menschen verlieren oft die Kontrolle über die eigentlichen Smartphone-Kosten für bestimmte Dienste
  • Achtung bei preisgünstigen Angeboten mit versteckten Kosten!
  • alle Kosten für Gespräche, SMS und Internet-Nutzung über das Handy sollten unter eigener Kontrolle stehen
  • spezielle Prepaid-Karten können genutzt werden, die ein Überschreiten von Budgets unmöglich machen
TIPP 9: Kredikartenkäufe nur bei entsprechendem Gegenwert tätigen
  • Nutzen Sie eine Kreditkarte für die Anschaffung von Gütern nur, wenn Sie im Plus sind!
  • Achten Sie also unbedingt darauf, dass der Gegenwert auf Ihrem Konto im Guthaben ist!
TIPP 10: Budget für spontane Ausgaben einrichten
  • Schaffen Sie sich ein Kontingent an Geld, das Sie für Spontankäufe verwenden!
  • so brauchen Sie kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie sich einmal etwas Schönes gönnen

Spezialtipp für Familien: Sparen für teure Situationen

Allen Familien, die sich schon lange vor einem speziellen Ereignis (wie z. B. Feiertage, Ferien, Urlaubszeit) darauf freuen, ist zu empfehlen, dass sie rechtzeitig damit beginnen, auf diese außergewöhnliche Situation zu sparen. Sie legen Geld zurück und sind dann gewappnet, wenn z. B. Geschenke für das Weihnachtsfest gekauft werden sollen. Es gibt natürlich auch negativ behaftete spezielle Situationen, bei denen sich eine Vorbereitung mit regelmäßigen Sparmaßnahmen lohnt. Diese können z. B. eine Autoinspektion, eine Stromnachzahlung, die Anschaffung eines neuen Autos oder eine geplante Reise sein.

EMPFEHLUNG: Rechnen Sie am besten alle wahrscheinlich anfallenden Kosten in etwa zusammen. Diese verteilen Sie dann auf die einzelnen Monate, die Ihnen noch zum Sparen zur Verfügung stehen. So legen Sie monatlich einen regelmäßigen passenden Betrag beiseite und sind optimal auf die kommende Situation vorbereitet.



Mal wieder knapp bei Kasse: Personaldienstleister helfen

Viele Studenten haben mit endlos leeren Kassen zu kämpfen. Zwischen stundenlangem Pauken und der Teilnahme an Kursen müssen viele von ihnen nebenbei jobben, um das Studium zu finanzieren. Viel Geld bleibt am Ende nicht übrig.

Michelle Janetschek unterhielt sich im August 2014 mit vier Studenten aus Hamburg über ihre monatlichen Ausgaben[1]. Es gibt Studierende, die mit nur 600 Euro im Monat auskommen müssen, andere benötigen 1.150 Euro (oder mehr) zum Leben. Eines teilen die jungen Menschen: Ihre monatlichen Ausgaben fließen größtenteils an einen Mieter – irgendwo müssen sie schließlich wohnen. Weitere Ausgaben fallen für Lebensmittel, zum Ausgehen, Kleidung, Handy, Sport, Transport und andere Dinge an. Geld sparen ist für viele Stunden ein utopischer Gedanke.

Studentische Mitarbeiter: Die billige Aushilfskraft

Dass vielen Studenten nicht genug Geld übrig bleibt, wundert beim Anblick der häufigsten Studentenjobs nicht: 15 Prozent arbeiten im Büro, 13,3 als Kellner und 6,4 Prozent als Kassierer (Quelle: Die Welt).

Nicht jeder Studierende ist in der Lage, die Work-School-Balance zu meistern. Gerade im ersten Jahr bleibt für einen Nebenjob kaum Zeit übrig. Viele sind gezwungen, in Teilzeit zu studieren, weil sie ihr Studium ohne Arbeit nicht finanzieren können.

Durch Nebenjobs entsteht für junge Studierende nicht nur ein enormer Zeitdruck, sie arbeiten selten in der Branche, für die sie gerade studieren. Der Nebenjob ist ein Mittel zum Zweck, um das Studium bezahlen zu können. Sinnvoller ist es, sich frühzeitig nach einem Neben- oder Teilzeitjob umzusehen, der zum Studium passt.

Personaldienstleister finden den perfekten Nebenjob

Laut Harald Schomburg, dem Projektleiter des Internationalen Zentrums für Hochschulforschung, benötigten Absolventen des Jahrgangs 2007 im Schnitt drei Monate, um einen Job zu finden. Wie sieht die Situation vor oder während des Studiums aus?

Zeit ist für Studenten bekannterweise eine Rarität. Deshalb sollten sie die Stunden, die ihnen zur Verfügung stehen, sinnvoller nutzen und die Jobsuche einem Dienstleister überlassen, der diese Aufgabe effizient ausführen kann. In Duisburg befindet sich die Niederlassung von Hofmann Personal (Informationen hier), wo Arbeitsuchenden geholfen wird, den richtigen Job zu finden.

Die Personaldienstleister können auf eine Datenbank mit offenen Positionen verschiedener Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen zugreifen. Die Vermittlung kann aus diesem Grund passend zum Studienfach erfolgen, damit der Student nicht nur Geld verdient, sondern im selben Zug Erfahrung sammelt, die ihm beim späteren Berufseinstieg helfen kann.

Pendeln: Wie weit möchte ich für den Nebenjob gehen?

Es ist nicht auszuschließen, dass der Personaldienstleister einen zum Kandidaten passenden Job findet, der mit einem großen Fahrtweg verbunden ist. Wer beispielsweise als Student in einem unserer Wohnheime in Mülheim lebt, kann sich glücklich schätzen, da die Fahrt nach Duisburg oder Essen nicht besonders lang ist. Wohnt man dagegen in Duisburg und muss zur Arbeit nach Essen oder umgekehrt pendeln, ist die tägliche Fahrtdauer eine Konstante, die bei der Jobwahl zu berücksichtigen ist.

Studenten sollten die Fahrtzeit berechnen und überlegen, ob ihnen am Ende des Tages Zeit für andere Aufgaben bleibt. Ein Student muss schließlich:

  • auf dem Campus anwesend sein
  • Hausaufgaben machen
  • für Prüfungen lernen

Nicht zuletzt darf der Schlaf nicht zu kurz kommen. Zu wenig Schlaf kann die akademischen Leistungen beeinflussen, wie Kurosh Ahrberg in seiner Dissertation bewiesen hat:

"Die Auswertung ergab, dass der Schlafzeitpunkt während der Prüfungsphase mit der erzielten Abschlussnote signifikant zusammenhängt: so bedeuteten frühe Schlafgewohnheiten eine bessere Prüfungsleistung."

Work-School-Balance: Ordnung ist die halbe Miete

Wer bereit ist, für den Nebenjob die Extrameile zu gehen, der muss ein Organisationsprofi werden. Einen Vorteil hat der moderne Student im Vergleich zu den Generationen vor ihm: In seiner Hosentasche befindet sich ein intelligenter Helfer. Die Rede ist natürlich vom Smartphone, welches sich im Besitz fast jedes Studenten befindet. Apps können Studierenden helfen, den Alltag effizient zu gestalten, sodass am Ende mehr Zeit für Erholung bleibt.

Die ZEIT schrieb 2013 über den damals 27 Jahre alten Fabian Crain, einem selbsternannten Selbstoptimierer. Sein Ziel ist es, das Maximum aus seinem Dasein zu erwirtschaften. Um es zu erreichen, kontrolliert er seine Zeit penibel genau – rund um die Uhr. Er erinnert ein wenig an Whiterose, einem Charakter aus der TV-Serie Mr. Robot, der sich als Hacker der Zeit bezeichnet und für jede Aufgabe einen Zeitraum festlegt.

Crain trägt einen Schrittzähler, der ihn dazu motiviert, mehr zu laufen – mindestens 8.000 Schritte pro Tag. Darüber hinaus notiert er in seinem Produktivitäts-Log Aufgaben, die er kürzlich vollendet hat, um seine persönliche Effizienz zu bewerten.

Wie weit jeder Student mit den Hilfsmitteln gehen möchte, bleibt jedem Einzelnen selbst überlassen. Fakt ist, dass Software-Entwickler die Nachfrage erkannt haben und praktische Apps anbieten, die Studierenden den Alltag erleichtern. Ein Überblick zu verschiedenen Apps gibt es in diesem Artikel.

 

     1. ZEIT Campus; Ein Studentenleben für 600 Euro im Monat. Oder 1.150.


Reiserücktrittsversicherung abschließen und zurücklehnen

Bei tausenden Menschen kommt es jedes Jahr vor, dass die lang ersehnte und hart ersparte Reise gebucht und die Vorfreude groß ist, doch plötzlich passiert etwas Unvorhersehbares, was den Antritt der Reise unmöglich macht. Glück im Unglück hat der, der im Vorfeld auch eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen hat, denn diese ersetzt die hohen Stornokosten. Der folgende Ratgeber erläutert alles Wissenswerte rund um diese sinnvolle Versicherung und was es dabei zu beachten gibt.

Eine Reiserücktrittversicherung ist wichtig

Wenn eine Reise aus einem versicherten Grund nicht angetreten werden kann, übernimmt die Reiserücktrittsversicherung die Stornierungskosten, die bis zu 90 Prozent des Reisepreises betragen können. Letzteres hängt davon ab, wie kurzfristig vor dem Reiseantritt der Urlaub storniert wird. Mit einer Reiserücktrittsversicherung wird die Reise stressfrei geplant, denn es müssen keine hohen finanziellen Einbußen befürchtet werden, falls etwas geschieht, das den Antritt der Reise unmöglich macht. Gründe hierfür gibt es viele, beispielsweise eine unerwartete Krankheit, ein Unfall oder eine unverschuldete Arbeitslosigkeit. Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Reiserücktrittsversicherung.

Die Leistungen der Reiserücktrittskostenversicherung im Überblick

In der Regel leistet der Versicherer bei folgenden Hinderungsgründen:

  • Todesfall in der Familie
  • Unerwartete schwere Erkrankung
  • Unfall
  • Komplikationen während der Schwangerschaft
  • Unerwarteter Verlust oder Aufnahme eines Arbeitsplatzes
  • Schwerwiegende Eigentumsschäden durch strafbare Handlungen von Dritten oder durch Elementarereignisse
  • Wichtige Termine wie Wiederholung einer Prüfung
  • Impfunverträglichkeit

Die versicherten Gründe und die Höhe der Übernahme der Kosten sind hierbei vom entsprechenden Vertrag abhängig und können je nach Anbieter variieren, sodass die Konditionen vor dem Abschluss genau geprüft werden sollten. Ein Vergleich der Versicherer bietet die optimale Möglichkeit, das beste Angebot auszuwählen.

Vorteile einer Reiserücktrittsversicherung

Eine Rücktrittsversicherung bietet sehr klare Vorteile, denn der Versicherungsnehmer kann sich entspannt auf seine Reise freuen, ohne Angst vor möglichen finanziellen Folgen haben zu müssen. Ein Urlaub wird oftmals viele Monate vorher gebucht. In dieser langen Zeit kann so viel passieren, dass niemand sicher sein kann, dass ein Reiseantritt tatsächlich geschehen wird. Dem Reiseveranstalter und Vermittler entstehen durch die Stornierung der Reise Verluste. Diese müssen ausgeglichen werden, sodass der Reisende nicht nur auf den lang ersehnten Urlaub verzichten, sondern zudem für die Reise, die er gar nicht antritt, viel Geld bezahlen muss. Mit einer Reiserücktrittsversicherung heißt es, sich entspannt zurückzulehnen, denn bei einem unvorhergesehenen Ereignis, das die Reise verhindert, ist der Versicherungsnehmer abgesichert.

Vergleich der zahlreichen Anbieter

Es ist es empfehlenswert, rechtzeitig die zahlreichen Angebote der verschiedenen Versicherungsunternehmen zu vergleichen. Dies ist im Internet kostenlos, unverbindlich und innerhalb weniger Minuten möglich und bietet die gute Chance, das beste Angebot auszuwählen und dennoch gut versichert zu sein. Die Verträge der verschiedenen Versicherungsunternehmen unterscheiden sich zum Teil ganz erheblich, sodass ein Abschluss nie ohne einen Vergleich erfolgen sollte. Bei einem günstigen Anbieter ist die Reiserücktrittsversicherung für wenig Geld erhältlich. Geld, das auf jeden Fall gut investiert ist. Wer eine passende Reiserücktrittsversicherung gefunden hat, kann diese auch direkt im Internet abschließen. Der Vergleich sollte nicht gescheut werden, denn er ist sehr einfach, schafft Transparenz und spart nicht nur viel Zeit, sondern auch eine Menge Geld. Damit gehören zeitaufwändige und mühsame Telefonate und Termine der Vergangenheit an. Dank Reiserücktrittsversicherung entsteht kein finanzieller Großschaden und die Reise kann zu einem anderen Zeitpunkt angetreten werden.


Richtige Versicherung für Studierende

Wer in Deutschland als zukünftiger Studierender eine staatliche Hoch- oder Fachhochschule besuchen wird, sollte sich rechtzeitig Gedanken über den notwendigen Versicherungsschutz machen. Dazu zählt unter anderem die Krankenversicherung, die für Studierende Pflicht ist und bei der Immatrikulation bereits durch Vorlage einer Versicherungsbescheinigung vorzulegen ist. Insgesamt drei Alternativen stehen zur Auswahl, die Vor- und Nachteile bieten.

Krankenversicherungsschutz mit der Familienversicherung

Als die günstigste Möglichkeit der Krankenversicherung während der Studienzeit gilt der Krankenversicherungsschutz über die Familienversicherung der Eltern. Doch hier sind einige Bedingungen einzuhalten. Der Studierende muss den dauernden Wohnsitz im Elternhaus besitzen und darf keine Einnahmen aus steuerpflichtigen Haupt- und Nebeneinkünfte haben. Zudem müssen Studierende unter 25 Jahre alt sein, denn ab dem 25. Lebensjahr ist die Familienmitversicherung nicht mehr möglich. Die Beitragspflichtigen hängen von der Art der Krankenversicherung ab. Während eine Mitversicherung in einer gesetzlichen Krankenversicherung für Studierende bis 25 Jahren beitragsfrei ist, verlangen Anbieter von privaten Krankenversicherungen unterschiedliche Prämienhöhen, die nicht zuletzt auch durch den Umfang individuell wählbarer Leistungen bestimmt werden.

Private Krankenversicherung für Studierende

Ob selbst versichert oder über die Familienversicherung abgesichert, wer privat krankenversichert ist beziehungsweise sich privat krankenversichern möchte, muss einiges dabei beachten. Grundsätzlich muss die private Krankenversicherung während der gesamten Studienzeit beibehalten werden, da gesetzliche Krankenversicherungen keinen Wechsel in ihre Richtung ermöglichen. Wer von einer gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung nach der Immatrikulation wechseln und von günstigen Studierendenangeboten in der privaten Krankenversicherung profitieren möchte, muss bei der gesetzlichen Krankenkasse einen Befreiungsantrag innerhalb von drei Monaten nach Immatrikulation stellen. Privat krankenversichern kann sich jeder unabhängig von der Studienfachrichtung. Einen Vorteil bietet die private Krankenversicherung allerdings dann, wenn das Ziel des Studiums in Richtung Verbeamtung geht, wie zum Beispiel bei einem Lehramtsstudium. Hier kann aufgrund der Beihilfe langfristig Geld gespart werden, wobei auch zu beachten ist, dass je jünger der Versicherungsnehmer in die private Krankenversicherung eintritt, desto günstiger sind die Prämien. Studierende, die für das Studium von der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln, können sich durch eine sogenannten Anwartschaft erneute Gesundheitschecks sparen und die einstigen Beitragskonditionen sichern, wenn sie innerhalb einer vorgegebenen Frist wieder zurück in die private Krankenversicherung möchten.

Gesetzliche Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung nimmt jeden Studienanfänger als Versicherten auf, sofern vor Studienantritt der Antrag auf Krankenversicherungsschutz gestellt wird. Ist der Studierende in der Familienversicherung mitversichert, so sind die Prämien bis zum 25. Lebensjahr beitragsfrei, wobei der Studierende maximal 20 Stunden wöchentlich eine Nebentätigkeit aufnehmen darf und hauptberuflich seinem Studium nachgeht. Ab dem 25. Lebensjahr bieten viele Versicherungsgesellschaften Studientarife an, die in ihren Prämienhöhen sehr günstig sind. Diese gelten meistens aber nur bis zum 30. Lebensjahr.

Besser privat oder gesetzlich krankenversichern?

Die kostengünstigste Variante finden angehende Studierende in der gesetzlichen Krankenversicherung als beitragsfreies Familienmitglied. Anschließend bieten bis zum 30. Lebensjahr Studierendentarife eine günstige Lösung. Wer vor dem Studium privat versichert war und nach dem Studium ein Beamtentum anstrebt, für den werden langfristig gesehen die Prämien günstiger und sie profitieren von den guten Beihilfezahlungen. Aber auch für Studierende, die sich nicht verbeamten lassen werden, sind günstige Prämien zu finden, die dann ebenfalls langfristig gesehen, bei einer eventuellen späteren Selbstständigkeit durch geringe Beiträge überzeugen. Allerdings ist ein Einstieg in die gesetzliche Krankenkasse nur dann als Privatversicherter möglich, wenn eine sozialversicherungspflichtige Arbeitsbeschäftigung aufgenommen wird.


Auslandskrankenversicherung für Studenten

Viele Studenten machen Auslandsreisen oder ein Auslandssemester, da dies für die berufliche Karriere oftmals ein bedeutender Schritt ist. Doch es ist wichtig, sich im Gastland zu versichern. Hierfür bietet sich die Auslandskrankenversicherung für Studenten optimal an, um die Zeit unbeschwert genießen zu können. Der folgende Ratgeber erläutert alles Wissenswerte rund um die Auslandskrankenversicherung für Studenten und gibt nützliche Tipps. 

Was ist eine Auslandskrankenversicherung?

Genau wie für jeden anderen Menschen auch ist die Reisekrankenversicherung für Studenten unverzichtbar, wenn sie ein anderes Land besuchen. Im Ausland eine medizinische Behandlung in Anspruch nehmen zu müssen oder im schlimmsten Fall sogar einen Krankenrücktransport in das Heimatland zu benötigen, kann sehr teuer werden. Mit einer Reisekrankenversicherung besteht nicht die Gefahr, auf den Kosten sitzen zu bleiben.

Welche Leistungen beinhaltet die Auslandskrankenversicherung für Studenten?

Gewöhnlich sind folgende Leistungen enthalten:

  • Ärztliche Behandlung
  • Schmerzstillende und zahnärztliche Behandlung in der Form einer Notfallversorgung 
  • Arznei- und Verbandmittel
  • Röntgen oder andere diagnostische Untersuchungen
  • Transport und Behandlung im Krankenhaus
  • Operationen
  • Rehabilitation nach einem Unfall oder schweren Erkrankungen
  • Krankenrücktransport in das Heimatland
  • Bestattungs- und Überführungskosten

Wann greift die Auslandskrankenversicherung?

Die Reisekrankenversicherung erstattet im Ausland die Kosten einer erforderlichen ärztlichen Behandlung bei einer Erkrankung oder einem Unfall sowie für den medizinisch notwendigen Rücktransport in ein Krankenhaus, das dem Wohnort am nächsten gelegen ist. In vielen Ländern erfolgt die Krankenbehandlung lediglich gegen Vorauskasse, was gerade Studenten in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten bringen kann. Um nicht selber zahlen zu müssen, genügt in der Regel ein Anruf bei der Auslandskrankenversicherung für Studenten. Diese garantiert dem Arzt oder Krankenhaus, dass die Kosten übernommen werden. Hinsichtlich der Vertragslaufzeit kann die gewünschte Dauer selber festgelegt werden. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach dem Alter des Versicherungsnehmers und dem Land, in das gereist wird. Zudem spielt es eine Rolle, ob im Krankheitsfall ein Teil der Kosten selber übernommen wird. Ratsam ist jedoch eine Versicherung ohne Selbstbehalt, um sich gegen sämtliche Kosten abzusichern. Es empfiehlt sich, die verschiedenen Anbieter online zu vergleichen. Auch der Abschluss der Auslandskrankenversicherung kann direkt im Internet erfolgen. 

Worauf ist beim Abschluss der Auslandskrankenversicherung zu achten?

Es ist wichtig, dass darauf geachtet wird, dass die Auslandskrankenversicherung einen Rücktransport nach Deutschland umfasst, da gerade dieser sehr teuer werden kann. Bestehen vor dem Antritt der Reise bereits (chronische) Krankheiten, die im Ausland eine Weiterbehandlung erforderlich machen, sollte dies der Versicherung im Vorfeld mitgeteilt werden. Ebenfalls kritisch ist es, wenn der Abschluss der Versicherung nur für einen bestimmten Zeitraum erfolgt, denn wenn die Behandlung länger dauert, bleibt der Student nach dem Ablauf auf den Kosten sitzen. Mit einer Jahrespolice kann in der Regel viel Geld gespart werden. Hier sollte jedoch beachtet werden, dass sich diese automatisch verlängert, wenn keine rechtzeitige Kündigung eingeht. Zudem ist es sinnvoll, wenn die Behandlungskosten vom Patienten nicht vorgestreckt werden müssen. Es ist empfehlenswert, sich rechtzeitig nach einer passenden Reisekrankenversicherung zu erkundigen, denn eine umfassende Absicherung ist unverzichtbar. 

Fazit

Eine Auslandskrankenversicherung für Studenten ist unerlässlich, um bei akuten Krankheiten oder Unfällen während des Aufenthalts rundum geschützt zu sein. Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt im Ausland lediglich im geringen Umfang für verschiedene Leistungen. Ein Rücktransport nach Deutschland beispielsweise wird von der gesetzlichen Kasse nie ersetzt. Auch ein Transport mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus ist im Leistungskatalog meist nicht enthalten. Die Auslandskrankenversicherung hingegen übernimmt alle diese Kosten. Daher ist der Abschluss empfehlenswert.


Krankenversicherung Referendare: Das müssen Sie in NRW wissen

Mit dem Beginn des Referendariats starten Lehramtsstudenten in ihr Berufsleben. Sie werden In NRW Beamte mit Beihilfeanspruch. Damit verbunden sind Veränderungen bei der Krankenversicherung. Was Sie nun beachten sollten, lesen Sie in diesem Beitrag.    

Wenn Sie den Master of Education oder das erste Staatsexamen bestanden haben, folgt der Vorbereitungsdienst, das Referendariat. Für eine Referendariatsstelle müssen Sie sich bei einem der fünf Bezirksregierungen in Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln oder Münster online bewerben. Dort können Sie auch ihre Ortwünsche anmelden. Der Vorbereitungsdienst dauert 18 Monate und endet mit der zweiten Staatsprüfung. Bereits während des Referendariats sind Sie Beamter auf Widerruf, erhalten Sie Anwärterbezüge und kommen in den Genuss der Beihilfe. Damit übernimmt Ihr Dienstherr einen Teil der Krankheitskosten. Die Besoldung richtet sich nach der angestrebten Lehramtsart. Referendare an Grund-, Haupt- und Real-, Sekundar- und Gesamtschulen erhalten A12. Das sind 1.282,28 Euro Grundbetrag sowie einen Familienzuschlag, wenn Sie verheiratet sind. Sonderpädagogen erhalten A13; Gymnasiallehrer werden nach A13 plus Zulage vergütet; aktuell sind dies 1.314,85 plus Familienzuschlag (Stand 1. August 2016).  

Beihilfe übernimmt einen Teil der Krankheitskosten für Sie und Ihre Familie
Neben den Anwärterbezügen erhalten Sie als angehender Beamter auch die Beihilfe. Hiermit übernimmt Ihr Dienstherr einen Teil Ihrer Krankheitskosten. Auch Ehe- und eingetragene Lebenspartner sowie die Kinder haben einen Beihilfeanspruch. Für einen ledigen Beamten übernimmt die Beihilfe 50 Prozent der medizinisch notwendigen Ausgaben. Wenn Sie verheiratet sind, erhalten und Ihr Ehe-oder Lebenspartner 70 Prozent und Ihre Kinder erhalten 80 Prozent der beihilfefähigen Aufwendungen erstattet.  

Beihilfe in NRW mit dem richtigen Formular bei der Beihilfestelle beantragen
Für die Antragstellung gibt es in NRW zwei Formulare: die Lang- und die Kurzfassung des Beihilfeantrages. Bei der ersten Antragstellung müssen Sie die Langfassung ausfüllen. Hier werden Basisdaten abgefragt, die Sie später nur noch bei Änderungen in der Langfassung melden müssen. Für Folgeanträge reicht die Kurzfassung des Beihilfeantrags in NRW. Bei der ersten Antragstellung ist die Zentrale Scannstelle in Detmold zuständig. Folgeanträge stellen Sie immer an die für Sie zuständige dezentrale Beihilfestelle. Welche dies ist, kann Ihnen ihr Schulleiter oder die zuständige Schulbehörde mitteilen.  

Restkosten müssen Sie mit einer privaten Krankenversicherung abdecken
Die Beihilfe übernimmt vor allem für Familien einen so hohen Anteil der Krankheitskosten, dass manche Beamte versucht sind, die Restkosten so lange wie möglich aus der eigenen Tasche zu bezahlen. Dies ist aber weder zulässig noch möglich. Denn bei der ersten Beantragung der Beihilfe müssen Sie der Beihilfestelle eine Bestätigung Ihrer Krankenversicherung vorlegen, dass Sie eine sogenannte Restkostenversicherung über die verbliebenen Anteile Ihrer Krankheitskosten abgeschlossen haben. Sonst zahlt die Beihilfestelle nichts aus.   Weitere Informationen erhalten Sie auf Beihilferatgeber.de. Dort finden Sie ausführliche Informationen über die Krankenversicherung im Referendariat und den Beihilferechner. Mit diesem können Sie sowohl Ihren Beihilfeanspruch berechnen als auch das Angebot einer Privaten Krankenversicherung bei der Continentale abrufen.


Das Festgeld für Mutige

Wer heute Geld anlegen möchte, steht vor einer sehr schwierigen Situation, denn die Zinsen für Zinseinlagen wie Festgeld und Tagesgeld sind im Keller. Hat man allerdings vor exotischen Kreditinstituten keine Angst und setzt beim Festgeld auf lange Laufzeiten, kann man auch heute noch relativ attraktive Renditen einfahren. In diesem Artikel soll etwas genauer auf diese Möglichkeit eingegangen werden.

Wer etwas Geld zurücklegen möchte, eröffnet am besten ein Sparbuch“ – diese Maxime galt hierzulande bis vor einigen Jahren noch fast uneingeschränkt. Mittlerweile lohnt es sich jedoch kaum noch, sein angespartes Geld auf einem Tagesgeldkonto, Sparbuch oder auch Festgeldkonto zu deponieren. Die Zinsen liegen oftmals so niedrig, dass die Rendite trotz geringer Inflation negativ ausfällt. Doch was können insbesondere Studenten tun, die sich für ihren Start ins Berufsleben eventuell schon ein bisschen Geld zurückgelegt haben?

Warum liegen die Zinsen gerade so niedrig?

Für die schwache Zinsentwicklung ist vor allem die Zinspolitik der europäischen Zentralbank (EZB) verantwortlich. Banken können sich durch niedrige Leitzinsen jederzeit Geld zum Nulltarif von der EZB leihen, so dass es kaum eine Motivation aus Bankensicht gibt, Kunden für ihre Einlagen hohe Renditen zu zahlen. Da Geschäftsbanken zudem für EZB-Guthaben auch noch Strafzinsen zahlen müssen, ist die Neigung zu guten Sparzinsen noch niedriger. Dies äußerst sich in sehr niedrigen Renditen:

Bezeichnung

Wert

Durchschnittliche Tagesgeldzinsen 0,05% p.a.

Durchschnittliche Festgeldzinsen
(Laufzeit über 2 Jahre) Mai 2017

0,87% p.a

Tabelle:Durchschnittliche Renditen für Tagesgeld und Festgeld im Mai 2017, Quelle: Bundesbank

Welche Einschränkungen bringen aktuelle Angebote mit besseren Zinssätzen mit sich?

Da es sich bei den Bundesbank-Zinssätzen natürlich um Durchschnittszinssätze handelt, gibt es am Markt natürlich auch bessere Angebote. Doch diese bringen oft verschiedene Einschränkungen mit sich:

  • Neukunden-Aktionen: Gerade im Tagesgeldbereich gibt es einige deutsche Banken, die für die ersten Monate an Neukunden einen deutlich höheren Tagesgeldzinssatz zahlen. Leider gilt dieser oftmals nur für 3-6 Monate, um dann vom deutlich niedrigeren Standardzinssatz abgelöst zu werden.
  • Betragsbeschränkung: Darüber hinaus ist es auch möglich, dass gute Zinssätze im Festgeldbereich nur für eine bestimmte Maximalsumme gelten. Alles darüber hinaus wird mit deutlich geringeren Zinsen versehen.

Gibt es alternative Möglichkeiten für Anleger?

Natürlich stellt sich angesichts der Zinskrise die Frage, ob trotzdem noch die Chance existiert, attraktive Konditionen für Tagesgeld und Festgeld zu bekommen. Vor allem im Bereich Festgeld gibt es dabei tatsächlich noch eine Möglichkeit. In diesem Bereich müssen Anleger allerdings auch mit einigen Einschränkungen leben:

  1. Keine deutsche Einlagensicherung

    Die Anbieter kommen im Normalfall aus dem europäischen Ausland und unterliegen damit nur der gesetzlichen Einlagensicherung. Diese beträgt im Normalfall 100.000 Euro pro Anleger. Muss die jeweilige Bank also Insolvenz anmelden, erhalten Anleger bis zu einer Summe von 100.000 Euro alle Einlagen nebst Renditen zurück. Wer mehr angelegt hat, muss die über den Sicherungsbetrag hinausgehende Anlagesumme abschreiben. Deutsche Banken sind hingegen häufig Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V., in dem aktuell jede Bank mit bis zu 20% des haftenden Eigenkapitals pro Kunde einspringt. Dies sichert auch deutlich höhere Beträge ab. Bei ausländischen Banken ist die Absicherung hingegen auf die gesetzliche Einlagensicherung beschränkt.

  2. Besonders lange Laufzeiten

    Einigermaßen interessante Renditen lassen sich heute jedoch auch bei Banken aus dem EU-Ausland erst ab Laufzeiten von mehr als 3 Jahren erwirtschaften. Dabei sollte Anlegern klar sein, dass sie über die gesamte Laufzeit hinweg nicht an das Geld herankommen. Wer jedoch das Geld über einen festen Zeitraum hinweg entbehren kann, hat so zumindest die Möglichkeit, eine Rendite oberhalb der Wahrnehmungsschwelle zu erhalten.

Generelle Merkmale eines Festgeldkontos

Längere Laufzeiten bei Banken aus dem EU-Ausland können also mitunter durchaus eine interessante Investition darstellen. Dazu stellt sich natürlich die Frage, wie das Festgeld generell konzipiert ist. Aus diesem Grund sollen nun die wichtigsten Merkmale noch einmal zusammengefasst werden:

Merkmal    Erklärung
Konstanter ZinssatzDer Zinssatz eines Festgeldkontos wird am Anfang der Laufzeit festgelegt und ändert sich über den vereinbarten Zeitraum hinweg auch nicht mehr. Dies schafft Planungssicherheit für Anleger und Banken.
Feste LaufzeitDie Laufzeit wird vorher vereinbart und ist nach der Festgeldkonto-Eröffnung auch nicht mehr änderbar. Vor allem eine vorzeitige Kündigung ist fast unmöglich. Es gibt lediglich einige sehr triftige Gründe, in denen eine vorzeitige Kündigung unter Umständen durch die Bank genehmigt wird.
Konstanter AnlagebetragDie vorher festgelegte Summe ist der Anlagebetrag auf einem Festgeldkonto. Dieser lässt sich im Normalfall während der Laufzeit nicht mehr ändern. Einzige Ausnahme bilden Angebote der Banken, die Zinsen zum Jahresende nicht auszuzahlen, sondern diese gleich wieder mit anzulegen.
Hohes Maß an    SicherheitAls Zinseinlage unterliegt das Festgeld der gesetzlichen Einlagensicherung. Wer also maximal 100.000 Euro anlegt, ist im Regelfall abgesichert.

Tabelle: Wichtige Merkmale eines Festgeldkontos

Da beim Festgeld alle Parameter zu Beginn festgelegt werden, handelt es sich um eine sehr planbare Form der Geldanlage. Das aktuelle Zinstief sorgt jedoch dafür, dass Anleger kreativ werden müssen. Wer jedoch den Mut aufbringt, auch bei unkonventionellen ausländischen Banken ein Festgeldkonto zu eröffnen, kann bei Laufzeiten von 3 Jahren und länger durchaus eine interessante Rendite erwirtschaften. Dies könnte für Studenten interessant sein, die für die Zeit nach dem Studium Geld zurücklegen möchten.

Fazit

Die Zinspolitik der EZB sorgt aktuell dafür, dass sich eine Investition in Zinseinlagen wie Tagesgeld, Festgeld und Sparbücher kaum noch lohnt. Dies trifft vor allem Kleinanleger, die nicht immer ganz einfach auf andere Alternativen ausweichen können. Glücklicherweise bieten jedoch auch viele Banken aus dem EU-Ausland Anlageprodukte im Bereich Festgeld auf dem deutschen Markt an. Hier liegen die Festgeldzinsen gerade bei längeren Laufzeiten oft noch etwas höher. Wer sich nicht vor hierzulande eher fremden Banken scheut, kann auf diesem Weg etwas mehr Geld mit seinem Kapital verdienen und somit etwas effektiver für die eigene finanzielle Zukunft vorsorgen.