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Gesundheit

Gute Ernährung und Fitness: Die Basis für ein erfolgreiches Studium

Die Weisheit "Nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist" mag abgedroschen klingen. Es ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass eine gesunde Ernährungsweise und eine gute körperliche Fitness wichtige Faktoren für ein erfolgreiches Studium sein können.


Da vielen Studierenden aufgrund von Vorlesungen, Nebenjobs und weiteren Verpflichtungen nur wenig Zeit für eine gesunde Ernährung und sportliche Aktivitäten bleibt, ist es jedoch nicht immer einfach, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen.

Eine gesunde Ernährung erhöht das geistige Leistungsvermögen

Insbesondere in stressigen Prüfungszeiten tendieren viele Studierende zu einem verändertem Essverhalten. Während manche ihre Ernährung auf ein Minimum beschränken und insgesamt viel zu wenig essen, lässt sich bei anderen beobachten, dass sie verstärkt auf fettreiche Lebensmittel zurückgreifen. Zumeist geht es dabei nicht um das Stillen eines konkreten Hungergefühls, sondern darum, sich eine kurzfristige Belohnung zu verschaffen. Da dem Körper wichtige Nährstoffe vorenthalten werden, ist eine derartige Ernährungsweise der Erhöhung des geistigen und körperlichen Leistungsvermögens jedoch wenig dienlich. Im schlimmsten Fall können sich daraus sogar gesundheitliche Probleme wie Übergewicht oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickeln.

Um zu vermeiden, in den beschriebenen Teufelskreis zu geraten, sollten Studierende insbesondere in Prüfungszeiten auf eine ausgewogene und disziplinierte Ernährungsweise achten. So kann Heißhunger auf Süßigkeiten beispielsweise durch in Stücke geschnittenes Obst kompensiert werden. Insbesondere dem Frühstück kommt eine große Bedeutung zu. Da der Körper nach abgehaltener Nachtruhe neue Energie benötigt, wird es von vielen Ernährungsexperten als die wichtigste Mahlzeit des Tages betrachtet. Viele Studierende begehen den Fehler, die erste Mahlzeit des Tages aus Zeitmangel oder Bequemlichkeit ausfallen zu lassen. Nicht selten hat dies zur Folge, dass während des Tages Ermüdungserscheinungen und Konzentrationsprobleme auftreten.

Um ein hohes Denk- und Lernvermögen zu gewährleisten, ist es wichtig, dem Körper den gesamten Tag über wichtige Nährstoffe wie Vitamine, Kohlenhydrate, Proteine und Mineralstoffe zuzuführen. Auch die Aufnahme von Flüssigkeit ist von zentraler Bedeutung für das Denkvermögen eines Menschen. Als optimal gilt eine Menge von täglich zwei bis drei Litern Wasser, Tee oder Fruchtsaft. B-Vitamine helfen dabei, das Nervensystem in stressigen Prüfungszeiten zu stärken. Sie lassen sich beispielsweise in Vollkornprodukten, Nüssen oder Bananen finden. Natürlich sollte auch das Feiern während der Studienzeit nicht zu kurz kommen. Da sie sowohl Körper als auch Geist wichtige Energie entziehen, sollten Alkoholexzesse besser vermieden werden. Und wenn mal mit Alkohol gefeiert werden sollte, dann sollte das außerhalb wichtiger Prüfungsphasen stattfinden.

Körperliche Fitness als Schlüssel zum Erfolg

Neben einer gesunden Ernährungsweise ist auch eine gute körperliche Fitness wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium. Wissenschaftliche Studien erbrachten den Beweis, dass regelmäßiger Sport nicht nur die körperliche Fitness verbessert, sondern sich auch positiv auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns auswirkt. Sport bewirkt, dass das Gehirn deutlich besser mit Sauerstoff durchblutet wird. Basierend auf dem erhöhten Blutfluss können auch verschiedene körperliche biochemische Substanzen besser transportiert werden. Studierenden gelingt es dadurch wesentlich besser, wichtige Lerninhalte aufzunehmen, zu verarbeiten und in Prüfungssituationen erfolgreich abzurufen.  


Nützliche Tipps bei Problemen mit dem Kreislauf

So ziemlich jeder kennt dieses Gefühl. Man steht etwas schneller auf und plötzlich ist es da, dieses unangenehme Flimmern vor den Augen und der oft dazugehörige vorübergehende Gleichgewichtsverlust. Besonders wetterfühlige Menschen leiden häufig unter Kreislaufproblemen. Allerdings sollte man bei Kreislaufproblemen stets abklären, ob nicht eine Krankheit dahintersteckt. Kann der Hausarzt jedoch nichts feststellen, dann müssen Sie trotzdem nicht damit leben, denn es gibt jede Menge hilfreiche Tipps, wie man den Kreislauf z.B. bei stark schwankenden Außentemperaturen unterstützen bzw. plötzliche Schwindelattacken positiv beeinflussen kann.

So bekommen Sie Kreislaufbeschwerden in den Griff

In den meisten Fällen haben eher Menschen mit Kreislaufbeschwerden zu kämpfen, die zu einem niedrigen Blutdruck neigen, doch oft trifft es auch Personen mit normalen Blutdruckwerten. Sollten Sie solche Probleme feststellen, dann können Sie so einiges dagegen tun. Die Durchblutung kann man z.B. mit morgendlichen heiß / kalten Wechselduschen fördern. Dabei müssen Sie die Temperaturschwankung des Wassers auch nicht übertreiben. Schließlich ist so ein kalter Duschstrahl nicht jedermanns Sache. Auch ein Wechsel zwischen warmem und kühlem Wasser bringt hier schon einiges. Sie können sich auch langsam an solch eine Wechseldusche herantasten, indem Sie sie erst einmal auf Arme und Beine beschränken. Auch Alkohol kann bei Kreislaufproblemen helfen. Natürlich sollen Sie sich keinen Schwips antrinken, doch gegen so ein kleines Gläschen Sekt am Vormittag oder Mittag ist nichts einzuwenden. Alkohol erweitert die Blutgefäße und sorgt so für einen besseren Blutfluss. Viele Ärzte empfehlen sogar ein Glas Wein pro Tag für die eigene Herzgesundheit. Nicht zu vergessen: die Bewegung. Ein wenig Morgensport oder Morgengymnastik ist gesund und sorgt für eine gute Durchblutung. Wichtig ist dabei nur, dass Personen mit Kreislaufproblemen langsam beginnen und den Sport ebenso langsam wieder beenden.

Schwindelattacken bei Temperaturschwankungen - so können Sie vermieden werden

Das Wetter spielt immer häufiger verrückt. Große Temperaturschwankungen sind also nichts Besonderes. Analysieren Sie Ihren Körper und finden Sie heraus, wann Ihnen das Wetter zu schaffen macht. In den häufigsten Fällen kommt es bei plötzlicher Hitze zu Problemen mit dem Kreislauf. Wenn dies auch bei Ihnen zutrifft, dann gilt es, zuerst auf den Wasserhaushalt zu achten. Trinken Sie ausreichend. Allerdings sollten Sie von zu kalten Getränken die Finger lassen. Diese müssen vom Körper erwärmt werden, was zusätzlich Energie kostet. Viel besser sind warme Getränke wie z.B. Tee. Bei großer Hitze sollten Sie dem Körper zudem bei der Abkühlung behilflich sein. Sehr gut eignet sich hierfür ein feuchtes Tuch, das Sie sich um den Nacken legen. Tragen Sie luftdurchlässige Kleidung und vor allem nicht zu festes Schuhwerk. Die Hitze kriecht meistens durch die Füße und Beine in den Körper. Gönnen Sie sich bei heißen Temperaturen also öfter mal ein kühles Fußbad oder eine Wechseldusche der Beine. Wenn Sie diese Tipps beachten, dann lassen sich Kreislaufprobleme sicherlich verbessern.