Zur Navigation springen

Karriere und Bildung

Unterstützung für Referendare: Voraussetzungen und Art der Beihilfe

Referendare haben als Beamte in den meisten Bundesländern Anspruch auf eine Unterstützung im Krankheitsfalle. Diese Unterstützung wird als Beihilfe bezeichnet. Es handelt sich um eine Beteiligung des Dienstherrn an den bei Krankheit anfallenden Kosten. Diese Beteiligung hat einen bestimmten prozentualen Anteil, der von mehreren Faktoren abhängig ist. Dazu gehören Bundesland, Familienstand und Berufsstatus.

Überblick und Rechtsgrundlage der Beihilfe

Juristisches Rahmenwerk für die Unterstützung in Form der Beihilfe sind die Bundesbeihilfeverordnung im Paragraphen § 79 BBG (Bundesbeamtengesetz) sowie § 200 BBG. Als allgemein gehaltene Vorschrift in der Verwaltung über die Beihilfegewährung für Beamte wurde sie im Jahr 2009 festgeschrieben. Die Beihilfe betrifft in erster Linie Krankheits- aber auch Geburts-, Pflege- sowie Todesfälle. Die allgemeine Krankenversicherungspflicht gilt seit Januar 2009 auch für Beamte sowie Familienmitglieder. Beihilfe erhält entsprechend nur, wer einen Versicherungsschutz für den Kostenanteil nachweisen kann, der von der Beihilfe nicht getragen wird. Bei privatem Versicherungsschutz müssen im Mindesten ambulante und stationäre Leistungen erbracht werden.

Es handelt sich um eine Krankenfürsorge nach Beamtenrecht, die der grundsätzlichen Versicherungsfreiheit Beamter in der gesetzlichen Krankenversicherung entgegenkommt. Dienstherren kommen mit der Beihilfezahlung ihrer beamtenrechtlichen Verpflichtung gegenüber Beamten und deren Familien nach. Dienstherren sind verpflichtet, sich an diesen Kosten zu dem Anteil zu beteiligen, der durch die eigene Vorsorge der Beamten nicht abgedeckt ist.

Wer Beihilfe erhält

Die Inanspruchnahme von Beihilfe hat bestimmte Voraussetzungen. Dazu gehört die Art des Beschäftigungsverhältnisses. Studienreferendare sind in den meisten Bundesländern als Beamte auf Widerruf beschäftigt. Als solche ist der Anspruch auf Beihilfe gegeben. Daneben bekommen auch Beamte auf Probe sowie Beamte auf Lebenszeit Beihilfe.

Beamte auf Widerruf haben über einen bestimmten Zeitraum Beamtenstatus, der mit sämtlichen Rechten und Pflichten verknüpft ist. Der Status endet allerdings mit dem Referendariat beziehungsweise mit der Laufbahnprüfung. Bei Lehramtsanwärtern gibt es Ausnahmen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg. Während in Sachsen Referendare grundsätzlich im Rahmen öffentlich-rechtlicher Ausbildungsverhältnisse als Angestellte behandelt werden, ist in Sachsen-Anhalt sowie in Baden-Württemberg beides möglich. Hier können Referendare sowohl als Angestellte im öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis als auch als Beamte auf Widerruf beschäftigt werden.

In anderen Referendariatsbereichen sind öffentlich-rechtliche Ausbildungsverhältnisse weiter verbreitet. Rechtsreferendare erhalten in den meisten Bundesländern (mit Ausnahme Thüringens) lediglich eine Anstellung im öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis und werden nicht zu Beamten auf Widerruf ernannt.

Weitere Voraussetzungen und Spezialregelungen der Beihilfe

Beihilfestellen fordern beim Antrag auf Beihilfe die Vorlage eines privaten Krankenversicherungsverhältnisses. Entsprechend haben Beamte auf Widerruf zunächst eine private Krankenversicherung abzuschließen. Ebenso müssen eine Restkostenversicherung sowie eine Pflegepflichtversicherung abgeschlossen werden.

Zudem gilt es in den meisten Bundesländern einige Sonderregelungen in Bezug auf die Beihilfe zu beachten. Einige Versicherungsleistungen erfordern Wartezeiten. Somit müssen Beamte auf Widerruf über mehrere Jahre beihilfeberechtigt sein, um Beihilfe für diese Leistungen tatsächlich in Anspruch nehmen zu dürfen. Solche Leistungen umfassen beispielsweise Kuren oder Zahnbehandlungen. Zahnärztliche Leistungen sind in vielen Fällen nicht beihilfeberechtigt. Dies betrifft etwa Implantate oder Zahnersatz (etwa Kronen oder Brücken).

Bei der Wahl des Ortes, an dem das Referendariat abgeleistet wird, sind Referendare grundsätzlich frei. Die Wahl kann zwar von persönlichen Entscheidungsfaktoren wie Wohnort von Familienangehörigen geprägt sein. Doch ist ein Vergleich der am jeweiligen Ort gezahlten Beihilfen lohnenswert. Die von Dienstherren beim Referendariat gezahlten Beihilfen unterscheiden sich in Abhängigkeit des Bundeslands stark voneinander. Dies betrifft sowohl die der für die Beihilfeberechtigten übernommenen Kosten als auch die Prozentsätze für mögliche Ehepartner, Kinder oder Waisen.

Studenten und Job-Bewerbungen - die besten Aussichten auf Erfolg

Wer als Student während des Studiums oder unmittelbar nach dem erfolgreichen Abschluss einen Job sucht, begibt sich erst einmal auf ein völlig neues Terrain. Unweigerlich treten hierbei Fragen zutage, die auch zum Gegenstand haben, wie man sich gegen die zahlreichen Konkurrenten durchsetzt. Leicht haben es da Bewerber, die mit ihren universitären Leistungen punkten und auch auf persönlicher Ebene überzeugen können.

Früher oder später kommen Studenten an den Punkt, dass sie sich um einen Job kümmern müssen. Während viele der ehemaligen Uni-Pauker nach der universitären Zeit vor allem auf der Suche nach ihrem Traumjob sind, ist für viele das Thema auch schon während ihres Studiums von Relevanz. Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass sich auch das universitäre Leben irgendwie finanzieren muss. Damit die Bewerbung um einen Job kein Schlag ins Wasser wird, sollte sie nicht nur überlegt, sondern auch überlegen und überzeugend aufgesetzt sein. Deswegen muss man zu den Themen Anschreiben, Anlagen und Lebenslauf gut vorbereitet sein und kann dabei eventuell auch auf Lebenslauf-Ratgeber zurückgreifen. Ziel ist es zunächst einmal, mit seinen Unterlagen nicht durch das Raster des Personalers zu fallen und zum Gespräch eingeladen zu werden. Hier überzeugt man dann idealerweise mit folgenden Eigenschaften:

  • Eloquenz
  • Selbstbewusstsein
  • Kenntnis des Unternehmens

Bei dem Anschreiben und der Anlage sollten keine Fehler passieren


Quelle: Tatiana Frank – 560343994 / Shutterstock.com

Doch damit man überhaupt zu dem heiß ersehnten Gespräch eingeladen wird, gilt es, das Anschreiben so gewinnbringend wie nur möglich zu gestalten und auch auf die Vollständigkeit der Anlagen zu achten. Wie das Anschreiben genau auszusehen hat, ist zum Teil eine Frage des persönlichen Geschmacks. Empfehlenswert ist es aber unter anderem, es formell in drei bzw. vier große Blöcke einzuteilen:

  1. Anrede des Ansprechpartners
  2. Einleitung
  3. Bezug zwischen Bewerber und Unternehmen
  4. Motivation für Bewerbung

Im Gegensatz zur weitläufigen Meinung sollte es im Hauptteil der Bewerbung nicht darum gehen, den eigenen Lebenslauf zu wiederholen, da er ja ohnehin als Anlage beiliegt. Vielmehr sollten eigene Qualifikationen hervorgehoben und gleichzeitig Bezüge zu den Anforderungen aus der Ausschreibung hergestellt werden. Das Anschreiben sollte maximal eine Länge von einer Seite aufweisen und durch eine saubere Struktur punkten.

Personaler achten insbesondere auf die Qualität des Lebenslaufes


Quelle: fizkes – 520788688 / Shutterstock.com

In Sachen Lebenslauf wünschen sich Personaler vor allem eine übersichtliche Darstellung des Bildungsgangs des Bewerbers. Ausgebreitet werden können hier auch die daraus resultierenden Qualifikationen. Empfehlenswert ist eine tabellarische Form, die durch den Namen und die Adresse flankiert wird. Genauso wie das Anschreiben sollte auch der Lebenslauf eine maximale Länge nicht überschreiten, wobei sich zwei Seiten als praxisgerecht herausgestellt haben. Unterschiede ergeben sich dabei allerdings zwischen Schülern respektive Studenten sowie Berufserfahrenen:

GruppeContent
Schüler + Studenten Praktika, Nebenjobs, Berufspraxis
BerufserfahreneAufzählungen von Vorbeschäftigungen

Bei dem Teil, wo es um die eigenen Hobbys und Interessen geht, können Bewerber ruhig ihre Vielseitigkeit hervorheben und dem Personaler somit Gelegenheit dazu geben, Rückschlüsse auf die Persönlichkeit abzuleiten.

Rückmeldung auf Bewerbung kann schon einmal länger dauern

Hat man die Bewerbung eingereicht, können schon einmal ein paar Wochen bis zu einer Rückmeldung vergehen. Hat man binnen drei Wochen allerdings noch kein Feedback erhalten, empfiehlt es sich durchaus, einmal in Eigeninitiative nach dem aktuellen Stand zu fragen. Doch auch wenn man bereits positive Resonanz erhalten hat und zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden ist, sollte dies nicht automatisch dazu führen, dass man seine übrigen Job-Bemühungen auf Eis legt. Das sollte nicht einmal der Fall sein, wenn das Vorstellungsgespräch schon stattgefunden hat und erfolgreich verlaufen ist. Bekommt man indes eine Absage, kann sich auch das Nachhaken nach den Gründen als gewinnbringend herausstellen:

  • Optimierungspotenzial lässt sich erkennen
  • Fehler können ausgemerzt werden

Einen ultimativen Tipp in Sachen Bewerbungen gibt es leider nicht, entmutigen lassen sollte man sich allerdings genauso wenig.


Die lukrativsten Jobs für Studenten

Copyright by onlinecasinofuchs.de

Als Student ist man zumeist knapp bei Kasse. Miete, Essen, Trinken und dann auch noch die Studiengebühren, da hilft zumeist nur ein Nebenjob. Nachhilfe, Kellnern, Babysitten oder Messehostess, das Angebot an Studentenjobs ist groß. Doch welche Jobs werden gut bezahlt und helfen möglicheweise bei der späteren Karriere.  

Kellnern – der Klassiker bei Studenten  

Geht es um einen Nebenjob ist Kellnern bei vielen Studenten die klare Nr. 1. Richtig lukrativ wird es jedoch nur, wenn auch das Trinkgeld stimmt. Um dies zu erreichen muss man vor allem eins sein: freundlich. Bei allem Stress und oftmals langen Arbeitszeiten ist es gar nicht so einfach, alle Gäste gleichermaßen freundlich zu behandeln. Die Arbeitszeiten können sich je nach Lokalität stark unterscheiden. Wer noch ein gewisses Talent zum Teller stapeln sowie transportieren von Tellern hat und einigermaßen sicher im Kopfrechnen ist, darf sich über ein höheres Trinkgeld freuen. Bei der Suche nach einem Job hilft ein Blick in die Lokale der näheren Umgebung. Offene Stellen werden zumeist direkt in den Gaststätten ausgeschrieben.  

Messejobs - vielfältig und lukrativ  

Die Arbeit auf Messen kann sich für Studenten finanziell lohnen. Für Leute mit handwerklichem Geschick bieten sich beispielsweise Jobs als Aufsteller von Messeständen an. Denkbar ist jedoch auch eine Tätigkeit im Service oder an der Bar. Weibliche Studenten finden lukrative Jobs als Messe-Hostess. Das Tätigkeitsfeld ist umfangreich und umfasst unter anderem das Ansprechen und die Beratung von Kunden, Aufnahme von Bestellungen oder einfach die Unterhaltung der Gäste.  

Die besten Chancen für solche Jobs gibt es in den klassischen Messe-Städten Düsseldorf, München, Berlin oder Köln. Der Verdienst liegt je nach Tätigkeit zwischen 9 und 15 Euro. Bewerben können sich Studenten direkt bei den jeweiligen Messen oder bei einer der zahlreichen Agenturen.  

Telefonjobs im Call Center oder zuhause  

Wer eine angenehme Stimme hat und stressresistent ist, kann in einem Call Center sein Geld verdienen. Die Arbeitszeiten sind flexibel und lassen sich gut an die Vorlesungszeiten anpassen. Je nach Arbeitgeber muss jedoch auch mit Spät- oder Wochenenddiensten gerechnet werden. Vielfach ist die Betreuung der Kunden mittlerweile sogar von der eigenen Wohnung aus möglich. Studenten können sich beispielsweise am PC in den Kundensupport eines Online Casinos oder Wettanbieters einloggen. Die Unternehmen agieren international und benötigen somit einen mehrsprachigen Kundenservice. Der mögliche Verdienst bewegt sich zwischen 10 und 15 Euro.  

Nebenjob für eine spätere Karriere nutzen  

Ideal sind natürlich Jobs, bei denen Studenten gleichzeitig noch Erfahrungen für eine Tätigkeit nach dem Studium sowie Kontakte zu möglichen Arbeitgebern sammeln können. Hier kommt beispielsweise eine Anstellung als wissenschaftliche Hilfskraft in Frage. Die Bezahlung ist zwar nicht top und die Arbeitszeiten lassen ebenfalls zu wünschen übrig, für eine spätere Anstellung an der Uni sind solche Jobs jedoch unerlässlich.   Angehende Journalisten können durch eine freie Mitarbeit bei einer Zeitung Geld verdienen. Auf diese Weise können gleichzeitig noch Arbeitsproben für einen späteren Job gesammelt werden. Wer Medizin studiert hat die Möglichkeit durch soziale Jobs erste Erfahrungen zu sammeln.

Copyright by www.onlinecasinofuchs.de 


Studierende und Steuererklärung: wann sie verpflichtend und wann sie lohnenswert ist

Wer als Studierender Nebeneinkünfte erzielt oder bestimmte Bezüge erhält, kann zu einer Steuererklärung verpflichtet sein oder aber zumindest davon profitieren. Informationsmöglichkeiten in den oft unübersichtlichen Steuerfragen finden sich nicht nur im Internet. In kleineren Veranstaltungsreihen finden sich auch in Lehranstalten wie Universitäten und Fachhochschulen oft Orientierungsvorlesungen zu Steuerfragen. Auch Gastvorträge von Steuerberatern oder auf Steuerfragen spezialisierten Professoren werden häufig angeboten. Der Steuerberater ist doch vor allem bei komplizierten Fragen die erste Anlaufstelle. Etwas unkomplizierter ist die Online Steuerberatung.

Wann Steuererklärungen für Studierende lohnenswert sind

Eine grundsätzliche Verpflichtung zur Abgabe einer Steuererklärung gibt es für Studierende nicht. Eine Ausnahme findet sich in selbstständiger Tätigkeit des Studierenden, also einer Arbeit auf Rechnung, bei der im letzten Jahr zu versteuernde Einkünfte oberhalb des Grundfreibetrages erzielt wurden. Der Grundfreibetrag variiert von Jahr zu Jahr und liegt im aktuellen Jahr 2016 bei 8.652 Euro. Wird dieser Betrag überschritten, so sind alle darüber liegenden Einnahmen zu versteuern und eine Steuererklärung wird zur Pflicht. Gleiches gilt für etwaige Kapitalerträge oder Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung über dem Grundfreibetrag.

Lohnenswert ist jedoch die Steuererklärung auch für denjenigen, der studienbegleitend oder während der vorlesungsfreien Zeit bezahlten Praktika nachgeht oder arbeitet. Ein Teil der gezahlten Lohnsteuer können sich Studierende beim Finanzamt zurückfordern. Besonders wichtig ist eine Steuererklärung beim Zweitstudium, etwa in Masterstudiengängen. Die hierbei entstehenden Ausbildungskosten können bei späterer Berufstätigkeit von der Steuer abgesetzt werden.

Zur steuerlichen Handhabe von Nebentätigkeiten

Wer als Studierender auf Minijob-Basis arbeitet, das heißt, maximal 450 Euro pro Monat verdient, ist grundsätzlich von der Lohnsteuer befreit. Rückzahlungen vom Finanzamt sind damit obsolet. Wird jedoch auf Lohnsteuerkarte gearbeitet und von Arbeitgeber Lohnsteuer abgeführt, so ist eine Steuererklärung zu empfehlen, da die Lohnsteuer in vielen Fällen vom Finanzamt zurückgezahlt werden kann. Dies gilt für Nebenjobs wie auch für bezahlte Praktika.

BAföG und Stipendien

Beim BAföG nach § 12 und § 13 BAföG handelt es sich um steuerfreie Bezüge, die entweder ausschließlich oder teilweise für die Deckung des Lebensunterhalts vorgesehen sind. Diese werden nicht auf die Ausbildungskosten angerechnet und müssen demnach in der Steuererklärung nicht angegeben werden.

Stipendien, die aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, sind genau dann steuerfrei, wenn sie zu Zwecken des Studiums genehmigt werden und Empfänger nicht im Zusammenhang mit dem Stipendium einer Arbeitnehmertätigkeit nachgehen. Dies gilt auch für Stipendien aus EU-Förderprogrammen. Diese Voraussetzung ist bei Studierenden in der Regel erfüllt. Hierbei obliegt die Prüfung der Voraussetzungen für die Steuerfreiheit dem Finanzamt, das für die steuerliche Veranlagung des Stipendiengebers zur Körperschaftssteuer verantwortlich ist. Dies ist nicht das örtliche Finanzamt, in dem Studierende ihre Steuererklärung einreichen. In der Steuererklärung müssen die Ausbildungskosten um den Betrag der Zuschüsse gekürzt werden, es sei denn, Studierende dürfen mit dem Geld den eigenen Lebensunterhalt bestreiten.


Erfolgreich ein Fernstudium neben dem Beruf absolvieren

Ein Fernstudium neben dem Beruf absolviert zu haben wird von vielen Arbeitgebern als eine besonders hohe Leistung anerkannt und kann enorme Karrierechancen mit sich bringen. Arbeitnehmer, die ein Fernstudium absolviert haben, gelten als besonders zielstrebig, fleißig und sehr gut organisiert. Dadurch ergeben sich die größeren Chancen für einen Karriereaufstieg nicht nur durch den höheren Abschluss, sondern auch aufgrund dieses hohen Engagements für eine berufliche Zukunft. Dabei kann es sich vielleicht um eine berufliche Weiterbildung, ein Fernstudium bis zum Hochschulabschluss oder sogar auch ein Fernstudium für einen Bachelor- oder Masterabschluss handeln. Allen Fernstudien gemeinsam ist es, dass sie eine sehr sorgfältige Planung und ein gutes Zeitmanagement voraussetzen, um erfolgreich abgeschlossen werden zu können. Dieses Zeitmanagement ist zusätzlich zur Organisation des Fernstudiums auch eine wichtige Grundlage für den Erhalt der persönlichen Motivation des Fernstudenten.

Der Ablauf von Fernstudien
Fernstudien können in unterschiedlichen Formen angelegt sein. In herkömmlicher Weise werden dem Fernstudenten die Unterrichtseinheiten nach Fächern oder Themen in Heften oder Ordnern zugeschickt, die er bearbeitet. Am Ende der Lektionen werden dann von dem Fernstudenten Aufgaben bearbeitet und an das Lehrinstitut bzw. den Lehrer zurückgesendet. Bei einem akademischen Fernstudium entfällt dieses Bearbeiten von Übungsaufgaben häufig und der Fernstudent bereitet sich anhand der Module selbstständig auf die Prüfungen vor. Möglich ist aber in einigen Fällen ein schriftlicher Austausch von Aufgaben, Referaten oder Ähnlichem mit einem Tutor. Das ist im Einzelfall von der Organisation des Studienfaches abhängig. Eine moderne Form des Fernstudiums sind Online-Studiengänge. Bei diesen Studien werden die Lektionen häufig in Videos vermittelt und die Führung durch das Studium kann sich für den Fernstudenten für das Abarbeiten der Module, die Organisation, das Zeitmanagement und die persönliche Motivation einfacher gestalten, als ein Fernstudium, das ausschließlich auf der Übersendung von Texten und schriftlich zu lösenden Aufgaben basiert. Beiden Arten des Fernstudiums gemeinsam, ist die große zeitliche Flexibilität, d.h. die Lektionen zu jedem von dem Fernstudenten gewählten Zeitpunkt abrufen und bearbeiten zu können.

Schwierigkeiten, die sich bei einem Fernstudium ergeben können
Die verbleibende Zeit neben dem Berufsalltag zu studieren, kann sehr knapp sein. Auch auf Familie, Freunde und Hobbys möchte nicht jeder Fernstudent während seiner Studienzeiten verzichten. Ebenso wichtig sind Planung von Erholungs- und Auszeiten, um diesen hohen Anforderungen gerecht werden zu können. Da kann es sehr schnell passieren, dass Lektionen zu langsam bearbeitet werden, die Lernzeiten nicht richtig eingeschätzt oder Module auf die "lange Bank" geschoben werden, da irrtümlicherweise geglaubt wird, bis zur nächsten Prüfung wäre noch so viel Zeit. Nicht selten werden Fernstudien dann abgebrochen, da sich ein zu großer Lernstau ergeben hat und die Lektionen vor den Prüfungen nicht mehr bewältigt werden können. Auch leidet die Motivation unter diesem Lernstau erheblich. Im Gegensatz dazu kann ein mit einem guten Zeitmanagement versehenes Studium, d. h. dem "richtigen" Einteilen der vorhandenen Zeit, das mit Erfolg und bestandenen Zwischenprüfungen absolviert wird, die Motivation für jeden weiteren Fortschritt in der Studienzeit enorm steigern und dem Fernstudenten sogar viel Spaß machen.

Mögliche Hilfen ein Fernstudium erfolgreich zu absolvieren
Eine der wichtigsten Hilfen, ein Fernstudium mit Erfolg abschließen zu können, ist es, sich Gleichgesinnte zu suchen. Der Kontakt zu anderen Kommilitonen ist von unschätzbarem Wert während eines Fernstudiums. In einer Gruppe fällt es sehr viel leichter zu lernen und sich gegenseitig zu motivieren. Die Lernfortschritte können beim gemeinsamen Studium mit anderen Fernstudenten durch den Vergleich auch besser kontrolliert werden und es gibt zum Beispiel auch kein böses Erwachen bei Prüfungen, weil ein Thema vielleicht vollkommen anders als vorgesehen verstanden worden ist oder Ähnliches. Die Möglichkeiten des Internets erleichtern das Auffinden von Kommilitonen und die Zusammenarbeit enorm. Aber auch in der näheren Wohnumgebung des Fernstudenten kann für persönliche Lerntreffen nach Gleichgesinnten gesucht werden. Weitere Hilfen bieten aber auch die Beratungsstellen der Lerninstitute, wie z. B. auch die Beratungen der Studentenwerke oder Beratungsstellen an den jeweiligen Hochschulen selbst.


Tipps für einen Masterplatz

Studierende früherer Jahrzehnte hatten es in vielen Dingen bedeutend einfacher. Denn der Übergang vom Grund- in das Hauptstudium erfolgte automatisch nach erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfungen des Grundstudiums. Zwar musste man hierfür auch viel Energie aufwenden, konnte sich aber auch voll auf die Prüfungen konzentrieren. Anders verhält es sich für Bachelor Studierende, die einen Master Studiengang beginnen möchten. Bei diesen müssen in bestimmten Phasen viele Dinge gleichzeitig geschehen. Entsprechend wichtig ist eine gute Vorbereitung gerade auf diesen Abschnitt des Studiums.

Am Ende wartet die meiste Arbeit
Die Hauptursache für den erhöhten Stresspegel gegen Ende eines Bachelor Studiengangs liegt in der Tatsache begründet, dass die Bewerbungsfristen für die meisten der rund 5.000 Master Studiengänge an Deutschlands Universitäten am 31. Mai des jeweiligen Jahres ablaufen. Zu diesem Zeitpunkt sind die meisten Studierenden noch dabei, die Abschlussarbeit ihres Bachelor Studiengangs zu Ende zu bringen. Gleichzeitig hat es die Bewerbung für einen Masterplatz vielfach selbst dann in sich, wenn dieser "zulassungsfrei" ist. Denn auch dann ist die Bewerbung für einen solchen Platz trotzdem alles andere als einfach. Hier gilt es, möglichst frühzeitig voraus zu planen, um am Ende alle notwendigen Unterlagen rechtzeitig beisammen zu haben.

Keine allgemein verbindlichen Regeln
Die im Grundgesetz festgelegte Kulturhoheit der Länder bringt es mit sich, dass die Standards der Universitäten und Fachhochschulen sich innerhalb Deutschlands zum Teil extrem voneinander unterscheiden. Von daher können innerhalb dieses Artikels auch keine konkreten Tipps zur genauen Vorgehensweise gegeben werden. Umso wichtiger ist es daher, sich während des Bachelor Studiengangs möglichst frühzeitig zu orientieren und eine Wahl des späteren Master Studiengangs vorzunehmen. Im nächsten Schritt sind dann die am jeweiligen Studienort bestehenden Voraussetzungen zu prüfen. Sofern die Zulassung zum Masterstudium das Empfehlungsschreiben eines Professoren aus dem Bachelor Studium zwingend vorsieht, sollte möglichst frühzeitig an einen Professor heran getreten werden. Denn gegen Ende der Bewerbungszeit für die Master Studiengänge stapeln sich im Zweifel die entsprechenden Anfragen auf seinem Schreibtisch. Hierbei ist es wichtig, es dem ausgewählten Hochschullehrer möglichst einfach zu machen. Neben einem detaillierten Lebenslauf sollten sich daher bei den Unterlagen Nachweise über die beim jeweiligen Professor belegten Kurse, die im Rahmen dieser Kurse gehaltenen Referate sowie die Prüfungsergebnisse in diesen Fächern befinden.

Den nächsten Schritt gezielt angehen
Eine weitere Voraussetzung für viele Master Studiengänge ist ein Motivationsschreiben. In diesem muss dargelegt werden, aus welchem Grund gerade dieser Studiengang gewählt wurde und was einen selber für gerade diese Fortsetzung der universitären Ausbildung prädestiniert. Hier macht es wenig Sinn zu schreiben, dass der Master Studiengang inhaltlich an den Bachelor Studiengang anknüpft. Besser ist es, darzulegen, welche beruflichen Ziele man später verfolgen möchte. Selbst wenn man dann zum gewünschten Studiengang nicht zugelassen wird, hat man bessere Karten auf ein offenes Ohr, wenn man nach Ablehnung nachhakt, welche Alternativen gegebenenfalls sinnvoll wären. Entsprechende Fragen sollte man sich in jedem Fall auch für das im Bewerbungsgespräch notieren, um den Master Studiengang möglichst von Anfang an den späteren Plänen gemäß auszurichten.


Vorteile einer Weiterbildung für Studierende

Ein Fehler, den viele Studierende machen ist, sich nicht bereits vor dem Abschluss konkrete Gedanken über die eigene berufliche Zukunft zu machen. Zu vage sind oftmals die Vorstellungen hinsichtlich einer späteren Karriere. Selbstverständlich macht es Sinn, sich nicht starr festzulegen und flexibel auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes reagieren zu können. Trotzdem ist es gerade für den beruflichen Einstieg hilfreich, für sich selber klare Pläne gemacht zu haben. Denn umso gezielter lässt sich die spätere Suche nach einem Tätigkeitsfeld gestalten. Vor allem aber kann die absolvierte akademische Ausbildung dann nach dem Abschluss den eigenen Plänen entsprechend mittels einer Weiterbildung komplettiert werden.

Nicht nur einer unter vielen
Das Problem, welches sich gerade beim Einstieg in den Beruf ergibt, ist der Mangel an praktischer beruflicher Erfahrung. Selbst wenn man vor dem Studium eine Lehre gemacht hat, ist diese nicht nur Jahre her, sondern hat außerdem mit den späteren Studieninhalten oft wenig gemeinsam. Entsprechend austauschbar liest sich dann der eigene Lebenslauf, der im besten Fall noch durch ein paar Praktika aufgewertet ist. Die Chancen auf ein Bewerbungsgespräch sind unter diesen Voraussetzungen denkbar gering. Anders verhält es sich dann, wenn man gegenüber anderen Bewerbern einen Vorsprung an Wissen hat, der für die betreffende Stelle von Vorteil ist. Der betreffende Bewerber zeigt dadurch, dass er nicht nur einfach eine weitere Bewerbung versandt hat, sondern tatsächlich ein vertieftes Interesse an der jeweiligen Materie hat. Konsequenterweise steigen dann auch die Chancen auf ein Bewerbungsgespräch. In diesem wiederum hat man als Bewerber ebenfalls bessere Karten, weil man dieses Gespräch auf einer fachspezifischen Ebene führen kann.

Gerade für Bachelor Absolventen eine gute Idee
Von vielen Arbeitgebern werden in den letzten Jahren Klagen laut, dass die verkürzten Bachelor Studiengänge eine nicht ausreichende Vorbereitung auf das spätere Berufsleben darstellen. Nachdem Unternehmen es gewohnt sind, Akademiker mit einem breiteren Hintergrund einzustellen, macht es als Bewerber Sinn, sich gerade nach einem Bachelor Studium zusätzlich weiter zu qualifizieren. Der vermeintliche Makel eines Kurzstudiums wird dann eher zum Bonus. Denn auf den an der Hochschule gelegten akademischen Grundlagen kann im Rahmen der Weiterbildung stärker praxisorientiert aufgebaut werden als im Rahmen eines eher theorielastigen Master Studiengangs. Gleichzeitig fehlt es trotzdem nicht an dem für spätere Karriereschritte gerade in großen Unternehmen notwendigen akademischen Abschluss. Wer schon früh weiß, in welche Richtung die berufliche Laufbahn später gehen soll, kann auf diese Weise schon früh die richtigen Weichen stellen.

Stärker am Markt orientieren
Während es bei der Wahl des Studienfachs meist nur wenig Sinn macht, den aktuellen Arbeitsmarkt zu betrachten, ist dies bei der Wahl der Weiterbildung umso wichtiger. Denn im Rahmen eines mehrjährigen Studiums verschieben sich oftmals die Gewichte des Marktes. Bei einer zeitlich begrenzten Fortbildung beginnt die Bewerbungsphase dagegen praktisch mit Beginn dieser Fortbildung. Entsprechend macht es in diesem Rahmen Sinn, bei der Ausrichtung den bestmöglichen Kompromiss zwischen eigenen Vorlieben und den Marktchancen zu machen.  


Wege nach dem Studium

Endlich der Abschluss im Studium - was anschließend im Berufsleben wartet
Jeder Student hofft auf einen erfolgreichen Studienabschluss - das ist klar. Viele Studenten haben jedoch in der Prüfungsphase zum Bachelor oder Master andere Sorgen, als sich über die zukünftige Berufswahl Gedanken zu machen. Welcher Karriereweg eingeschlagen wird, sollte gut überlegt sein.  

Nach dem Studium ist vor dem Studium
Mit dem Abschluss in der Tasche beschleicht so manche Absolventen die unbändige Lust, einfach weiter zu studieren. In vielerlei Hinsicht kann ein geeignetes Aufbaustudium für die spätere Karriere sogar fundamental wichtig sein. Ein Bachelor in BWL ist heutzutage auf dem Markt nicht viel Wert. Nachträgliche Spezialisierungen sowie Zusatzqualifikationen sind in der Arbeitswelt Pflicht: ein Aufbaustudium eignet sich daher für begeisterte Studenten. Negativ kann sich hingegen die Gesamtstudiendauer auf die Vita auswirken, da einige Arbeitgeber bei Bewerbungen Langzeitstudenten nicht bevorzugt auswählen würden.  

Nach dem Stress des Studiums die verdiente Selbstverwirklichung
Sicherlich stellt das Ende des Studiums eine Zeit voller Prüfungsstress und Zukunftsangst dar. Viele Absolventen verspüren daher den Drang, eine kleine Auszeit zu nehmen. Viele schwärmen von einem Erfahrungstrip im Ausland - ein Luxus, den sich nicht jeder leisten kann. Als relativ günstige Alternative hat sich in dieser Hinsicht Work & Travel erwiesen, die eine Reise nach dem Studium möglich macht. Auf der anderen Seite können Absolventen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder auch ein Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) einschieben. Viele wissen nicht, dass diese nicht nur im Anschluss an die Schule, sondern ebenfalls nach dem Bachelor abgeleistet werden können. Voraussetzung hierbei ist allerdings: das 27. Lebensjahr darf noch nicht erreicht sein. Der Weg in die weite Welt bietet sicherlich wertvolle Erfahrungen, die auch bei der Persönlichkeitsentwicklung eine wesentliche Rolle spielen. Mögliche Arbeitgeber könnten diesen Schritt jedoch als verschwendete Zeit bewerten, weshalb sich jeder plausible Gründe hierfür überlegen sollte.  

Endlich fertig mit dem Studium und Geld verdienen
Nach dem Abschluss freuen sich die meisten Absolventen darauf, entsprechend ihrer Qualifikation eine traumhafte Karriere zu beginnen und endlich Geld zu verdienen. Das geringe Budget und das beschwerliche Leben in einer WG haben endlich ein Ende. Es wartet ein erfüllender Job mit einem eigenen Einkommen, um sich eine eigene Wohnung und endlich ein eigenes Auto leisten zu können. Auf dem Arbeitsmarkt warten zahlreiche Geschäftszweige darauf, solche jungen und karrierebewussten Absolventen einzustellen. Wer direkt im Anschluss an das Studium die erste Stufe auf der Karriereleiter nimmt, hat gute Aussichten auf eine erfolgreiche berufliche Laufbahn mit einem gefüllten Bankkonto. Sicherlich ein reizvoller Gedanke - andererseits bietet sich nach dem Studium auch die Möglichkeit, die freie, unbeschwerte Zeit nach dem Studium auszukosten, bevor der Berufsalltag wartet.  

Der traditionelle Weg - erst die Familie, dann die Karriere
Geld und Karriere oder Familiengründung? Für viele Absolventen hat die Familie einen besonders hohen Stellenwert, denn für sie sind beruflicher und privater Erfolg unmittelbar miteinander verbunden. Heutzutage suchen viele junge Menschen daher zunächst ihr Glück in der Familienplanung. Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wesentlich verbessert. Es stellt kein unweigerliches Hindernis mehr dar, das Privatleben mit einem Partner und Kindern an seiner Seite an die Karrierewünsche anzupassen. Kindererziehung ist längst nicht mehr nur Frauensache: immer mehr Männer verbringen ihre Zeit lieber mit ihrem Nachwuchs, als die Karriereleiter emporzusteigen.  

Das Wichtigste im Leben: eine ausgeglichene Work-Life-Balance
Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, ist sicherlich kein leichtes Unterfangen. Es ist für das Glück eines Menschen unabkömmlich, eine angemessene Work-Life-Balance zu schaffen: eine erfüllte berufliche Tätigkeit, die ausreichend Zeit sowie Geld für das familiäre Glück übrig lässt. Manche träumen in dem Zusammenhang auch von einem eigenen Haus mit Garten. Für solche Überlegungen bietet es sich an, bereits früh nach dem Studium eine Beratung durch Experten in Anspruch zu nehmen: die Finanzberater von baufi24.de stellen hier einen idealen Partner dar, der den finanziellen Rahmen der Zukunftsträume durchleuchtet. Über 1000 Spezialisten stehen zur Verfügung, die sich mit privater Absicherung oder Baufinanzierung bestens auskennen. Was eine eigene Familie für Vorteile mit sich bringt, liegt auf der Hand: Geborgenheit und Sicherheit. Natürlich verlangt das gemeinsame Familienleben auch ein hohes Maß an Verantwortung. Diese lässt sich allerdings bei den offensichtlichen Freuden, welche eine Familie mit sich bringt, gern bewältigen.