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Bildungskredit des Bundes

Das Bildungskreditprogramm des Bundes bietet einen zinsgünstigen Kredit zur Unterstützung von Studierenden in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen an. Voraussetzung ist die bestandene Zwischenprüfung, der Abschluss des ersten Teiles eines Konsekutiv-Studiengangs oder das Absolvieren eines postgradualen Diplomstudiums oder eines Master- bzw. Magisterstudiums.

Überblick

  • Der Bildungskredit in Höhe von 300 €/ Monat wird für max. 24 Monate gewährt.
  • Falls ein außergewöhnlicher Aufwand finanziert werden muss, kann einmalig ein Teil des Kredites bis zur Höhe von sechs Raten als Abschlag im Voraus ausgezahlt werden.
  • Antragsberechtigt sind deutsche Schüler, Studierende und Praktikanten, unter bestimmten Voraussetzungen auch ausländische Auszubildende. Die Antragsteller müssen volljährig sein, der Kredit wird jedoch nur bis zur Vollendung des 36. Lebensjahres gewährt.
  • Der Kredit ist einkommensunabhängig, fördert jedoch nur Ausbildungen, die auch im Rahmen des BAföG anerkannt sind.

Antrag und Rückzahlung

  • Antrag: Zu beantragen ist der Bildungskredit schriftlich beim Bundesverwaltungsamt, dort erfolgt die Prüfung der Voraussetzungen. Liegen diese vor, wird ein Bewilligungsbescheid erteilt, der den Auszubildenden berechtigt, einen privatrechtlichen Kreditvertrag mit der KfW-Bankengruppe (Kreditanstalt für Wiederaufbau) abzuschließen.
  • Zinssatz: Als Zinssatz wird die zinsgünstige European Interbank Offered Rate (EURIBOR) erhoben, zuzüglich eines Aufschlags von einem Prozent (Stand 01.04.2008: 5,81 % effektiv).
  • Rückzahlung: Der Bildungskredit plus Zinsen ist nach einer mit der ersten Auszahlung beginnenden Frist von vier Jahren in monatlichen Raten von 120 € an die KfW-Bankengruppe zurückzuzahlen. Er kann aber auch vorab ganz oder teilweise zurückgezahlt werden.

Weitere Infos online unter